Warum musste Jesus sterben?
Diese Frage stellten mir in den letzten Wochen immer wieder verschiedene Kinder. Auch hörte ich immer wieder: Warum wurde Jesus verhaftet? Warum musste er unschuldig sterben? Vom Alter her waren es in der Regel Vorschulkinder, mit denen ich die Ostergeschichte in verschiedenen Kinderstunden angeschaut habe. Und am Ende der Geschichte (manchmal auch zwischendurch) wurden immer wieder dieselben Fragen gestellt.
Anfangs wollte ich diese Fragen beantworten, aber je öfter sie mir gestellt werden, umso unwahrscheinlicher scheint es mir, eine richtige Antwort geben zu können. Ich habe den Eindruck, dass jeder Versuch eine passende Antwort zu finden, letztlich zu kurz gedacht ist und ich niemals die Eine richtige Antwort parat habe.
Und wenn ich so darüber nachdenke bin ich stolz auf die Kinder, die sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden geben sondern immer wieder nachfragen.
Andrea del Castagno: Jesus am Kreuz, um 1450, National Gallery in London
Ein Kind meinte schließlich, nachdem wir gemeinsam (vergeblich) nach einer guten Antwort gesucht hatten, dass es nach der Kreuzigung weitergeht und Jesus nicht tot bleibt. Und damit hat es vollkommen Recht. Klar, ist es nicht unwichtig zu fragen, warum Jesus (eigentlich unschuldig) verurteilt und ans Kreuz genagelt wurde, aber viel interessanter ist das wozu. Wozu musste Jesus sterben? Was wurde durch seinen Tod am Kreuz bewirkt und was wird durch seine Auferstehung in meinem Leben möglich?
“Voll Porno!” – Warum echte Kerle “Nein” sagen.
Heute habe ich das Buch zum oben genannten Titel in meinem Briefkasten gefunden. Es erscheint in diesen Tagen und ich kann nur hoffen, dass es viele Leser finden wird. Geschrieben hat es Christoph Pahl, ein Freund den ich in den während meines Studiums in Marburg kennen gelernt habe. (Für ein paar Wochen war er sogar mein Chef während eines Praktikums bei crossover).
Ich selbst durfte vor ein paar Monaten das (fast) fertige Manuskript vorab lesen und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Ich war und bin total beeindruckt über dem absolut ehrlichen Umgang mit diesem Tabu-Thema. Dies Buch ist eins der Bücher, dass wirklich viele Leser verdient hat. Nicht, weil es (wie mach andere Bücher oder Artikel zu dem Thema) nur schockiert, sondern weil es viele gute Impulse für einen gangbaren Weg aus der Pornofalle aufzeigen kann.
Aus der Einleitung: "... ich könnte einfach ein Buch gegen Pornos schreiben, wie es andere Christen schon getan haben. Aber dies hier ist ganz bewusst ein Buch für "echte Kerle". Dieses Buch ist für die Würde von Männern und Frauen, für guten Sex, für Männer die Verantwortung übernehmen, für heile Familien und Beziehungen. Weil ich für all das bin, bin ich gegen Pornos." (Seite 11)
Auf der Buchrückseite findet sich folgender Text:
Voll Porno?! Ist Pornokonsum heutzutage alltäglich und normal geworden? Was für Auswirkungen hat er auf mein eigenes Leben, auf meine Beziehungen und auf meinen Umgang mit Sexualität?
Christoph Pahl (Jg.1981) setzt sich gekonnt mit der Thematik auseinander, präsentiert die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien und spricht ehrlich über eigene Erfahrungen und seinen Ausstieg aus der Pornofalle. Gemeinsam mit dem Leser überlegt er, was einen echten Kerl eigentlich ausmacht und ermutigt dazu, sich mit den eigenen Bedürfnissen und Sehnsüchten auseinanderzusetzen: Was steckt hinter meinen Sehn-süchten? Wie komme ich aus der Pornofalle heraus? Und welche Rolle spielt Gott dabei? Das Buch richtet sich besonders an Männer. Aber auch Partnerinnen und Eltern von Betroffenen finden hier Gedanken, die es ihnen ermöglichen, den Pornokonsum zu verstehen, und praktische Tipps, wie sie den Betroffenen helfen können. Mit einem Vorwort von Bernd Siggelkow (ARCHE, Berlin)
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Neustart 2010…
Nach einer langen Pause und einem Update auf Wordpress 2.9.1 möchte ich dieses Blog wieder beleben.








