Vor ein paar Tagen (und eben gerade wieder) war ich zufällig auf der Webseite jesus.de und habe mich mal wieder ein wenig darüber geärgert. Gleich auf der Startseite finden sich zu viele jammernden Aufrufe zur Unterstützung. Nach eigenen Angaben wird die Seite 10 Millionen Mal im Monat angerufen.
Auf der Seite habe ich mich über folgenden Satz ein wenig geärgert:
“Wir wollen den Aspekt „Community” erheblich ausbauen und dabei die Ansätze von StudiVZ & Co. verantwortungsvoll aufgreifen. Am Ende steht die Vision, Christen noch besser miteinander zu vernetzten und vor allem: Nichtchristen noch attraktiver in Kontakt mit von Jesus überzeugten Menschen kommen zu lassen.”
Zum einen will kann ich es nicht nachvollziehen, warum es Christen nicht schaffen einen Seite so zu vermarkten, dass wenigstens die Kosten dafür selbst getragen werden können. Vielleicht sollte man das Werbekonzept mal überdenken. Also mich haut die Werbung nicht so vom Hocker zudem sie auch inhaltlich nicht allzu viel neues zu bieten hat. Einzig bei den Seite über Jesus wird auf der rechten Seite keine Werbung angeblendet.
Alles in allem bietet die Seite für mich kaum einen Mehrwert und die erhoffte evangelistische Ausrichtung konnte ich nicht entdecken. Wenn StudiVZ anscheinend nicht so schlecht ist, dann gibt es meiner Meinung nach auch keinen Grund es als Christ nicht zu benutzen. Wozu braucht man also als Christ (und erst recht als Nicht-Christ) eine spendenfinanzierte Alternative? Auch kommt die Idee nicht gerade allzu früh.
Vielleicht sollte man in den Punkt nicht bloß einen Seiten nachahmen sondern vielmehr eine Seite mit einen wirklichen innovativen Mehrwert schaffen.
Aus diesem Grund für mich ein sehr ernüchterndes Urteil. Meiner Meinung nach hat die Seite wesentlich mehr potenzial, dass zur Zeit nicht wahrgenommen wird. Zudem werden die Seite m. E. ihrem eigenen Anspruch nicht gerecht.
Schade eigentlich.
13 März, 2008
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Wenn die auf den Web 2.0 Zug aufspringen wollen (a la StudiVZ) müssten die aber grundsätzlich zwei Sachen machen:
1.) Redakteure kündigen und nicht mehr selber Inhalte Produzieren. Die Mitglieder sollen selber den Content bereitstellen… (UGC)
2.) Evtl. den Serverstandort wechseln. Sie schreiben, dass sie 1TB an Traffic haben. Sowas kostet in Nürnberg “nur” 90 Euro. Die Hardware würde ich auch nur noch mieten (anscheinend haben sie bisher diese gekauft)
Mit diesen zwei Maßnahmen wäre doch schon super viel gespart, auch wenn Punkt 1 vielleicht unchristlich ist.
Schau dir mal die Startseite an, die ist wirklich überladen. Eine Überarbeitung würde wirklich nicht schaden. Nur hoffentlich machen Sie es dann auch richtig und begreifen, dass weniger oft mehr ist.
Dass alles nochmals neu programmiert werden muss ist halt leider so, ich kenne das Problem auch. Das kostet dann wirklich Geld…